Donnerstag, 23. April 2015

Farbräume erkunden

Ich habe in meinem letzten Blogartikel von passenden und unpassenden Farbräumen geschrieben.

Aber was ist das eigentlich genau?

Ich verstehe unter einem Farbraum eine individelle Farbkarte oder auch Farbtonkollektion. Diejenigen Farben, mit denen Du Dich wohlfühlst, die Du Dir gern ansiehst.

Schau Dich in Deiner Wohnung um. Du wirst wahrschienlich nichts Farbiges hineingebracht haben, das Dir nicht gefällt. Egal ob es gerade im Trend liegt oder nicht.

Gut, manche Dinge lassen sich nicht so schnell ändern. Ich denke da an die dunkelgrünen 70er-Jahre-Fliesen im Badezimmer meiner vorherigen Wohnung.

Soviel zur Erklärung.

Nun zur Praxis.

Dieser Artikel ist mit "Farbräume erkunden" überschrieben. Stellt sich die Frage, wie.

So erkundest Du den Farbraum Deiner Wohnung:

  • Bestandsaufnahme: Fang in Deiner Wohnung an. Welche Farbtöne gefallen Dir, welche nicht? Und ich meine damit nicht nur die Wandfarbe. Alles ist farbig! Fotografiere die für Dich schönsten Farbtöne.
  • Ergänzung: Such Dir aus Drucksachen farbige Flächen heraus, die Dir gefallen und leg einen Musterzettel an. Gibt es Farbtöne, die in Deiner aktuellen Wohnung noch nicht vorkommen?
  • Kreation: Stelle die schönsten Farbtöne, egal ob sie bereits existieren oder nicht, zusammen. Das ist eine erste Farbkarte. Deine erste Farbkarte.
  • Wieder Ergänzung: Vielleicht fehlt noch ein Farbton? Musst Du einen Farbton gegen einen anderen austauschen?


So oder auch anders wird Dein Ergebnis dann aussehen.

Die Zusammenstellung auf dem Bild sind meine Lieblingsfarben, Stand 2012. Mittlerweise hat es sich ein kleines bisschen geändert, aber im Großen und Ganzen kann ich mit diesen Farben immer noch gut arbeiten.

Du siehst also, dass eine solche Zusammenstellung nicht nur eine Momentaufnahme ist, sondern über längere Zeit aktuell bleibt. Heißt also: Wenn Du Deine individuelle Farbkarte hast, kannst Du sie für lange Zeit als Orientierungshilfe bei Einrichtungsfragen verwenden.

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